Unsere Geschichte

Das Projekt wurde 1975 im New Yorker Justizvollzugssystem gegründet. Insassen des Strafvollzugs Greenhaven wollten das Klima der Gewalt im Gefängnis ändern und wurden gebeten, jugendliche Straftäter zu beraten. Gemeinsam mit der örtlichen Gruppe der Quäker (eine traditionelle Friedenskirche) entwickelten sie ein „Alternativen zur Gewalt Training“ (Alternatives to Violence Project, AVP). Nach diesem ersten Seminar breitete sich das Projekt schnell in den USA und Kanada aus. Für einige Jahre lag der Fokus auf der Arbeit in Gefängnissen, später begannen wir, auch Kurse außerhalb von Gefängnissen anzubieten, um sich mit alltäglicher Gewalt auseinanderzusetzen. Die Definition von Gewalt ist individuell sehr verschieden. Jede/r kann sowohl Täter wie auch Opfer sein.

Seit 1994 bietet das Projekt in Deutschland Kurse an. Im Aufbau und der weiteren Arbeit wurde (und wird) das Projekt durch die „Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)“ unterstützt. In dem Projekt arbeiten Menschen aller Glaubensrichtungen und auch Atheisten.


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